Mitarbeiter-Benefits – Erheblicher Nachholbedarf in deutschen Unternehmen

Im vorigen Blogartikel ging es primär um den Fachkräftemangel in Deutschland und dass Unternehmen diesem mit sog. Mitarbeiter-Benefits vorbeugen können. Doch wie sehen diese Mitarbeiter-Benefits aus?

Die Liste der betrieblichen Zusatzleistungen ist lang. Sie reicht vom eigenen Parkplatz über die betriebliche Altersvorsorge und den Firmenwagen bis hin zu hierzulande als „skurrile“ Benefits empfundene Unterstützungen wie Geschlechtsumwandlungen oder das Einfrieren von Eizellen. Die beiden letzten Beispiele stammen – woher auch sonst – aus den USA.

Laut der Managementberatung Kienbaum haben deutsche Unternehmen „erheblichen Nachholbedarf“ bei den betrieblichen Zusatzleistungen. Obwohl attraktive Angebote von Mitarbeiter-Benefits dem langfristigen Ziel dienen, das Arbeitgeberimage des Unternehmens zu verbessern, die Mitarbeiter-Loyalität und –motivation zu steigern, divergieren Wunsch und Wirklichkeit. Warum?

Die Arbeit und private Dinge unter einen Hut zu bringen, verursacht oftmals Stress.

Lt. Kienbaum fürchten viele Unternehmen den administrativen Aufwand. Für einige Unternehmen sind auch die Kosten, die Mitarbeiter-Benefits mit sich bringen, der Grund, auf diese größtenteils zu verzichten. Dabei ist es doch eher so: Betriebliche Zusatzleistungen kosten Geld. Doch der Verzicht auf solche, kostet wahrscheinlich noch viel mehr Geld. Denn wenn man den Zahlen des Unternehmes Netpioneer, der ein umfangreiches Angebot an flexiblen Benefits hat, glaubt, so zahlen sich die Benefits aus. So sei die Fluktuation mit rund fünf Prozent sehr niedrig für ein IT-Unternehmen, der Krankenstand gehe kontinuierlich zurück, der Unternehmensgewinn sei in den vergangenen Jahren gestiegen. Für Netpioneer ein Beleg für den Erfolg der Bemühungen um die Mitarbeiterbindung, zum Beispiel mittels der Benefits.

Gerade beim Benefit Familienfreundlichkeit, also der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, stehen viele Unternehmen vor großen Herausforderungen. Die „Work-Life-Balance“ ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil des Employer Brandings. Ziel ist es, die konkurrierenden Lebensbereiche Arbeits- und Privatleben in ein Gleichgewicht zu stellen. Gleichgewicht? Schwierig! Doch unterstützende Maßnahmen, um Beruf und Privates besser miteinander zu vereinbaren, gibt es schon lange.

Agent CS bietet Unternehmen bereits seit über einem Jahrzehnt die Möglichkeit, die Vorteile eines Concierge Services als Mitarbeiter-Benefit zu implementieren. Und immer mehr Unternehmen nutzen diesen Service, haben sie doch großes Interesse daran, die Work-Life-Balance zu optimieren und negativen Stress zu minimieren. Negativer Stress entsteht zum Beispiel dann, wenn zu beruflichen Herausforderungen (die grundsätzlich positiv sind) zeitliche parallel private Dinge anstehen, die erledigt werden wollen. Den Mitarbeitern diesen Stress zu nehmen, sollte das Ziel von Unternehmen sein, damit sich die Mitarbeiter auf ihren Job konzentrieren können, Fehler vermeiden und produktiv sind.

Hier einige (aktuelle!) Beispiele, welche Anfragen die Mitarbeiter von Unternehmen haben, die unseren Concierge Service nutzen:

  • Unterstützung bei der Planung einer privaten Geburtstagsfeier – Locationscouting, Angebote einholen, Abstimmung mit Caterer und anderen Dienstleistern, Band/DJ vermitteln, Einladungsmanagement etc.
  • Vorschläge für ein Wellness-Wochenende in Deutschland machen.
  • Hotelzimmer für die Teilnahme an einer mehrtägigen Konferenz buchen.
  • Recherche von Ferienhäusern in Italien für den kommenden Urlaub.
  • Wohnungssuche in Stuttgart.
  • Fensterreinigung in der Privatwohnung organiseren.
  • Wohnsitzummeldung in München erledigen…
  • u.v.m.

„Mehr als je zuvor müssen Arbeitgeber heute auf unterschiedlichste Bedürfnisse ihrer Mitarbeiter eingehen, um sich als attraktives Unternehmen vom Wettbewerb abzuheben“, sagt ein Experte der Unternehmensberatung Mercer, der sich intensiv mit dem Themenfeld Mitarbeiter-Benefits beschäftigt. Gerade die Generation Z, also die junge Generation, die nun in das Berufsleben einsteigt, sei nicht mehr wettbewerbs- und gehaltsgetrieben, sondern strebe eher nach einer möglichst ausgeglichenen Work-Life-Balance… Willkommen in der neuen Arbeitswelt.

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